„Hamouli, Hamouli, Hamouli – mepp, mepp. – Gesang der Lindwürmer“

Diese Weihnachtsgeschichte ist eine andere und doch ähnelt sie dem uns bekannten Weihnachtsfeste in all seinen Facetten : „Hamouli“ und „Mepp“ sind Figuren, die unserem Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht wohl ganz ähnlich sind. „Hamoulimepp“ ist in Zamonien ein dreitägiges Fest, welches mit allerlei exotischem Essen, Feuerwerken und eigensinnigen Bräuchen, wie dem Anmalen von leeren Schneckenhäusern gefeiert wird..

Der bekannte zamonische Lindwurm, Hildegunst von Mythenmetz nimmt uns in seinem Briefwechsel an den ebenso berühmten Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer mit auf die Reise in die Hintergründe eines uralten, zamonischen Brauchtums. Suchtgefahr garantiert! Eine unterhaltsame, kurzweilige, neue Geschichte aus Zamonien, die die Vorfreude auf Weihnachten, pardon, „Hamoulimepp“ umso größer werden lässt.

Ein wunderbar literarisch-sprachliches Unterfangen: „Das Leben ist endlich, doch ewig ist Kunst, so grüßt von fern, Dein Hildegunst“.

 

Walter Moers, Weihnachten auf der Lindwurmfeste