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Endlich! Der belgische Schriftsteller George Simenon und sein populärer Kommissar Maigret erscheinen im neuen Gewand und aktualisierter Neu-Übersetzung:

„Maigret und die junge Tote“ ist der 45. Fall der in den nächsten Jahren rundum neu aufgelegten 90 bändigen Serie des eigensinnigen wie zugleich emphatischen Pariser Hauptstadtkommissars Maigret. Eigensinnig beginnt es zugleich auf der ersten Seite, wenn Maigret von einem neuen Fall erfährt und daraufhin „gähnte und die (vor ihm liegenden) Papiere erst einmal in aller Ruhe an den Rand des Schreibtisches schob“.  Im berühmten Viertel um Montmarte wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Niemand scheint sie zu kennen oder zu vermissen. Doch erste Hinweise ergeben, dass es sich nicht um einen klassischen Mord aus dem Pariser Rotlichtviertel handelt…

Maigret hat – sicherlich wie viele andere Ermittler auch – seine eigenen Methoden. Doch sein Vorgehen des Hineinversetzen in sein Opfer macht die kriminalistischen Ermittlungen auf eine eigene Art glatt charmant. Der unglücklich agierende und immer schlecht gelaunte Inspektor Lognon avanciert dabei fast zu einem (positiven) Gegenspieler.

Für alle Maigret Fans und die, die es werden wollen. Jeder Band ist zum Einstieg geeignet und sorgt für unterhaltende, fesselnde Stunden, in denen die Zeit der Ermittlungen manchmal viel zu schnell vergehen..

Simenon, Maigret und die junge Tote