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Rutger Bregman: Im Grunde gut

Der Historiker und Journalist Rutger Bregman setzt sich in seinem neuen Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der Mensch seinen Thesen nach nicht böse, sondern im Gegenteil: von Grund auf gut. Und geht man von dieser Prämisse aus, ist es möglich, die Welt und den Menschen in ihr komplett neu und grundoptimistisch zu denken. In seinem mitreißend geschriebenen, überzeugenden Buch präsentiert Bregman Ideen für die Verbesserung der Welt. Sie sind innovativ und mutig und stimmen vor allem hoffnungsfroh.

Werner Bätzing: Das Landleben

In einer Zeit zunehmender Verstädterung brauchen wir eine neue Sicht auf das Landleben. Es ist keineswegs Ausdruck überholter Verhältnisse, es ist vielmehr Grundlage für die Dynamik und Spezialisierung in den Städten und Zentren. Der bekannte Geograph und Alpenforscher Werner Bätzing hält das Land mit seinen Traditionen und Kulturlandschaften für unverzichtbar. Daher mündet sein so fundiertes wie nachdenkliches Buch in Leitideen für die Zukunft des Landlebens. 
Gibt es heute noch ein Leben auf dem Land, das nicht städtische geprägt ist? Und brauchen wir in der modernen Welt überhaupt ein Landleben? Oder ist es nur noch ein romantisches Relikt aus der vergangenen Zeit? Wer das Landleben verstehen will, so der bekannte Geograph und Alpenforscher Werner Bätzing, muss Landwirtschaft, bäuerliche Kulturlandschaften, Dorfleben, Traditionen sowie die engen Verflechtungen zischen Ihnen kennen. Da das Land aber stets in einem engen Austausch mit der Stadt steht, muss er auch verstehen, welche Auswirkungen die Industrielle Revolution, die Entdeckung des Landes als „schöne Landschaft“, der wirtschaftliche und demographische Wandel, die Entstehung der Konsumgesellschaft und das Erstarken des Neoliberalismus auf das Landleben besitzen – andernfalls besteht die Gefahr, das Land zu stark als Idylle wahrzunehmen. Bätzings breit angelegte und historisch fundierte Darstellung steht quer zu den üblichen Sichtweisen und lässt das Landleben in einem völlig neuem Licht erscheinen.

Stephen Hawking: Kurze Antworten auf grosse Fragen

Diese „kurzen“ und vor allem letzten Antworten des großen Gelehrten Stephen Hawking geben Aufschluss über seine Sichtweise der wichtigsten und entscheidendsten Fragen unserer Zeit, vier davon seien genannt:

– Warum gibt es uns Menschen überhaupt?

– Existiert Gott?

– In welchem Zustand befindet sich unser Heimatplanet?

–  Hilft uns die künstliche Intelligenz, die Erde zu bewahren?

Das Buch entstand während Stephen Hawking bereits im Sterben lag. Ein Konvolut der drängendsten Fragen unserer Zeit, in vielen Jahren gesammelt von Wissenschaftlern, Unternehmern, Politikern und Studenten weltweit. Die verständliche, anregende und gerade dem „Laien“ sehr zugängliche Schreibweise machen dieses Buch fast zu einem „must read“-Werk der Gegenwart. Hawking behält sich nämlich immer einen optimistischen Blick auf die Welt und ihre aktuellen Herausforderungen (nicht Gefahren!) vor. Wir sollten deshalb nicht verzagen, sondern die vor uns liegenden Aufgaben akzeptieren (und vor allem angehen), die unser Leben auf diesem Planeten in seiner Einzigartigkeit so bewundernswert machen.

Nicht zuletzt durch die Verfilmung „Die Entdeckung der Unendlichkeit“  (mit Eddie Redmayne in der Hauptrolle) wurde Stephen Hawking einem breiteren Publikum bekannt. Sein beeindruckender, schnell aufstrebender und vor allem durch seine schwere Krankheit gekennzeichneter Lebensweg ist ein großes Vorbild, nicht nur für viele Naturwissenschafter, sondern für all jene Menschen die statt Hindernissen Lösungen vor sich sehen.

Hawking, Kurze Antworten auf grosse Fragen

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