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Endlich! Der belgische Schriftsteller George Simenon und sein populärer Kommissar Maigret erscheinen im neuen Gewand und aktualisierter Neu-Übersetzung:

„Maigret und die junge Tote“ ist der 45. Fall der in den nächsten Jahren rundum neu aufgelegten 90 bändigen Serie des eigensinnigen wie zugleich emphatischen Pariser Hauptstadtkommissars Maigret. Eigensinnig beginnt es zugleich auf der ersten Seite, wenn Maigret von einem neuen Fall erfährt und daraufhin „gähnte und die (vor ihm liegenden) Papiere erst einmal in aller Ruhe an den Rand des Schreibtisches schob“.  Im berühmten Viertel um Montmarte wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Niemand scheint sie zu kennen oder zu vermissen. Doch erste Hinweise ergeben, dass es sich nicht um einen klassischen Mord aus dem Pariser Rotlichtviertel handelt…

Maigret hat – sicherlich wie viele andere Ermittler auch – seine eigenen Methoden. Doch sein Vorgehen des Hineinversetzen in sein Opfer macht die kriminalistischen Ermittlungen auf eine eigene Art glatt charmant. Der unglücklich agierende und immer schlecht gelaunte Inspektor Lognon avanciert dabei fast zu einem (positiven) Gegenspieler.

Für alle Maigret Fans und die, die es werden wollen. Jeder Band ist zum Einstieg geeignet und sorgt für unterhaltende, fesselnde Stunden, in denen die Zeit der Ermittlungen manchmal viel zu schnell vergehen..

Simenon, Maigret und die junge Tote

Egal ob alt oder jung, groß oder klein. Jeder kennt die wohl berühmteste Weihnachtsgeschichte des literarischen Meisters Charles Dickens:

Der (legendäre und allen voran) geizige Ebenezer Scrooge ist ein entschiedener Gegner, gar möge man schreiben „Hasser“ des Weihnachtsfestes mit all seinen sozialen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten. Doch in der Nacht des Heiligen Abends besuchen ihn die berühmten drei Geister und Scrooge erkennt, wie sehr (die Todsünden!) Habgier und Egoismus sein Leben bestimmt haben. Weihnachten kommt dann doch endlich in seinem Herzen an.

Die Geschichte ist ein immer wieder kehrender Zerrspiegel aktueller gesellschaftlicher Konventionen. Brauchen wir diesen überfüllenden und grenzenlosen Konsum? Wissen wir überhaupt noch um die „wahre“ Bedeutung von Weihachten? Aber auch: Wie kalt sind unsere Herzen ohne Nächstenliebe und Freude anderen Menschen gegenüber?

Der von Robert Ingpen wunderbar illustrierte Einband lädt uns alle – alt oder jung, groß oder klein, vielleicht gemeinsam? – ein, diese magische Geschichte um den wahren Kern des Weihnachtsfestes neu zu erleben.

Charles Dickens, Eine Weihnachtsgeschichte