Die freche Rotzgöre Zazie wird gleich bei der Ankunft an der Gare d-Austerlitz von ihrer Mutter Madame Grossestittes an deren Bruder Gabriel übergeben, der in einem Cabaret arbeitet. Bei ihrem Onkel lernt die neunmalkluge Zazie das maßlose und exzessive Paris kennen und hegt doch nur einen sehnsuchtsvollen Wunsch: einmal mit der Pariser Metro fahren zu dürfen. Doch diese wird ausgerechnet an jenem Wochenende bestreikt.

Mit „Zazie in der Metro“ ist ein inzwischen zum Klassiker avancierter Roman der franzöischen Litertatur in neuer Übersetzung erschienen. Eine sprachlich virtuoser, verspielter, aber auch zwischen Fiktion und Fakten verwirrender Roman, ganz im Stile des Surrealismus der 1950er Jahre. Eine großartige (Wieder-)entdeckung und eine Bereicherung für alle, die sprachliche Anspielungen, Provokationen und Wortwitz lieben.