Einträge von Noel Wadenpohl

Javier Marías: Berta Isla

Tomás  ist zur Hälfte Spanier und Engländer, bereits in der Schule verliebt er sich in die gleichaltrige Berta Isla. Beide wollen ein gemeinsames Leben miteinander führen. Dem jungen Sprachtalent ist dabei eine „Karriere“ bestimmt, die mit einem Studium in Oxford beginnt und durch einen folgenschweren Fehler beim britischen Geheimdienst ihren Lauf nimmt. Schon bald nach […]

Kevin Kwan: Crazy Rich Asians

Welchen Stellenwert hat Liebe in einer Welt voller exzessivem Reichtum? In Kevin Kwans Roman über unermesslich reiche asiatische Familien wird die in den Vereinigten Staaten geborene Rachel von ihrem Freund Nick zum ersten Mal dessen Familie in Singapur vorgestellt. Sie ahnt nicht, dass es sich bei Nick um den Erben einer der wohlhabendsten Familien des […]

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Ian McEwan: Maschinen wie ich

Stellen sie sich ein England der 80er Jahre vor, jedoch unter anderen Voraussetzungen: Die Briten haben die Falkland Inseln verloren. Margaret Thatcher wird vorzeitig abgwählt und Alan Turing (britischer Mathematiker und Entschlüssler des ENIGMA-Codes der Nazis) ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der artifical intelligence (AI). Es gibt Smartphones, autonom fahrende Autos und […]

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Raymond Queneau: Zazie in der Metro

Die freche Rotzgöre Zazie wird gleich bei der Ankunft an der Gare d-Austerlitz von ihrer Mutter Madame Grossestittes an deren Bruder Gabriel übergeben, der in einem Cabaret arbeitet. Bei ihrem Onkel lernt die neunmalkluge Zazie das maßlose und exzessive Paris kennen und hegt doch nur einen sehnsuchtsvollen Wunsch: einmal mit der Pariser Metro fahren zu […]

Ben Moore: Der Mond – Eine Biographie

Obwohl die erste Mondlandung schon fünfzig Jahre zurück liegt, ist unsere Faszination für die helle Kugel am Nachthimmel ungebrochen – selbst der amerikanische Präsident ist von ihm begeistert. Blue Origin (Amazon) und SpaceX (Tesla) sind erste private Unternehmen die den Mond kommerziell Vermarkten wollen. Der Mond ein schlechthin ex terra bestehendes Phänomen. Ben Moore ist Professor […]

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Joyce Carol Oates: Sieben Reisen in den Abgrund

Dieses Buch hat das Potenzial zu ihrem literarischen Alptraum zu werden: Egal ob es um das Verschwinden des eigenen Kindes geht, weil man ausnahmsweise einmal ein paar Minuten später von der Arbeit nach Hause kommt; ein verbrauchter Womanizer seine rachsüchtige Stieftochter trifft oder ein eifersüchtiges Mädchen sich mit einer unheimlichen Katze anfreundet (Poe lässt grüßen). Oates […]

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Martin Walker: Menu surprise – Der elfte Fall für Bruno Chef de police

Bruno, inzwischen Chef de police der ganzen Region Vézère ermittelt endlich in seinem elften Fall im wunderschönen Périgord. Doch er steht vor ungewohnten Herausforderungen: Er soll in Pamelas Kochschule Feriengästen lokale Geheimrezepte beibringen. Die Messer sind gewetzt, die frischen Zutaten bereit, doch die prominenteste Kursteilnehmerin fehlt: die junge Frau eines britischen Geheimdienstoffiziers, die sich auf Empfehlung […]

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Ferdinand von Schirach: Kaffee und Zigaretten

Ferdinand von Schirachs neues Buch »Kaffee und Zigaretten« verwebt autobiographische Erzählungen, Aperçus, Notizen und Beobachtungen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse und Begegnungen des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit und Melancholie, um Entwurzelung und die Sehnsucht nach Heimat, […]

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Katrin Engberg: Blutmond

Es ist ein klirrend kalter Januar. In den prunkvollen Sälen des Geologischen Museums trinken sich die Größen der Modewelt warm für die Kopenhagen Fashion Week, als draußen im Schnee der Designer Bartholdy unter Qualen zusammenbricht. Es ist Blutmond-Nacht. In solchen Nächten, so heisst es in Afrika, befinden sich Sonne und Mond im Krieg. Ein unheilvoller […]

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Charles Lewinsky: Der Stotterer

„Fünfhundert Blatt. Universalpapier. Für alle Drucker und Kopierer geeignet. Weder liniert noch kariert. Gut ausgewählt, Padre. Ich habe es noch nie gemocht, eingeengt zu werden.“ – Weil er Stotterer ist, vertraut Johannes H. Stärckle ganz auf die Macht des geschriebenen Worts und setzt es rücksichtslos ein, zur Notwehr ebenso wie für seine Karriere. Irgendwann bringt […]